Blauer Himmel über Casa

 

Schau mir in die Augen, Kleines“, sagte Humphrey Bogart einstmals zu Ingrid Bergmann.

 

Lang, lang ist's her, doch die Stadt an der Atlantikküste Marokkos zieht noch immer Abenteurer, Geschäftemacher und Touristen in Scharen an. Casablanca, was übersetzt nichts anderes heißt als „Das weiße Haus“ ist die größte Stadt des maghrebinischen Königreiches. Hauptstadt ist jedoch das kleinere und beschaulichere Rabat, welches nur einige Kilometer weiter nördlich liegt.

 

In Casablanca tobt nach wie vor das Leben und ein einfaches Reiseziel ist die Stadt nun gerade nicht. Umweltverschmutzung, ein chaotischer Straßenverkehr wie in jeder afrikanischen Großstadt tun ihr übriges.

 

Trotz allem findet der Reisende auch hier beschauliche Ecken. Schicke Hotels in unmittelbarer Strandnähe, zum Teil exorbitanten Preisen, oder stylische Apartments bieten dem Gast der Stadt eine adäquate Unterkunft. Wlan ist meistens inklusive, Afrika ist online. Das gilt auch und ganz besonders für Marokko.

 

 

Die Stadt selbst zu erreichen ist kein Problem, sind doch ihr Hafen und ihr Flughafen bedeutende Verkehrsknotenpunkte in Nordafrika. Vom Flughafen Casablanca Mohammed V geht es in alle Welt, nach Europa, nach Amerika und natürlich in alle Länder Afrikas. Inlandflüge lassen die Entfernungen zwischen den Städten des großen Landes zusammenschmelzen. Vom Hauptbahnhof in Casablanca „Casa Voyageurs“ geht es per Zug in viele Städte Marokkos südlich und nördlich, bis hinunter nach Marrakesch. Ein Vorortzug verbindet Casa Voyageurs mit dem Flughafen und dem Bahnhof Casa Port am Hafen. Die Strassenbahn hält direkt vor dem Bahnhof, sie führt in das Stadtinnere.

 

Eigentlich gibt es in Casablanca nichts, was es nicht gibt. Wirklich. Exzessives Nachtleben und tiefe Religiosität existieren hier dicht nebeneinander. Es könnte sein, dass einem der Türsteher vom exklusiven Nachtclub gestern heute in der höchsten Moschee der Welt begegnet.

 

Diese steht auf einem Felsplateau am Atlantik und wurde nach ihrem Schirmherren, König Hassan II., der sein Land mit eiserner Hand regierte, genannt. Bezahlt hat dieses Prestigeobjekt jedoch das marokkanische Volk, denn alle Marokkaner mussten eine besondere Steuer zahlen, welche zum Bau der Moschee verwendet wurde.

 

Wie dem auch sei, Casa ist auf jeden Fall eine Reise wert. Es ist marokkanisch, westlich und einzigartig zugleich.

 

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