Thé marocain

 

Der Thé marocain ist eigentlich viel mehr als ein Getränk. Er ist eine Lebenseinstellung.

Er bedeutet Genuss, Entspannung, Erfrischung und Wiederbelebung von Geist und Körper.

Der Marokkaner trinkt ihn morgens zum Frühstück, mittags nach dem Essen und abends beim Palaver mit Freunden oder der Familie. Doch auch zwischendurch ist er für ein Gläschen dieses köstlichen Gesöffs immer zu haben.

Die Zutaten sind denkbar einfach. Wasser, grüner Tee, einige Pfefferminzblätter und jede Menge Zucker. Trotzdem ist die Zubereitung alles andere als einfach. Es gibt Spezialisten in den Teehäusern, die ihn besonders schmackhaft machen. Selbst eine gute marokkanische Hausfrau kann da selten mithalten.

Das Geheimnis liegt dabei weniger bei den Ingredienzien als vielmehr in der Zubereitung. Der echte Experte lässt den Tee mitsamt Zucker ganz langsam auf einem Holzkohlefeuer kochen, bis er so stark ist, dass er einen Baum fällen könnte, wenn ein Baum denn Tee trinken würde.

 

 

 

 

 

      Nur das ist der Echte!

 

Zuletzt werden dann die frischen Minzblätter hinzugefügt. Nun aber kommt der eigentliche wichtige Teil der Teezeremonie: Das Eingiessen. Der Tee wird von ganz weit oben in die Teegläser gefüllt, so dass ein Schaum dabei entsteht. Je mehr Schaum, desto besser. Die erste Charge wird dabei nochmals in die Teekanne gegeben, um den Zucker richtig zu vermengen. Wer es sich leisten kann, der schüttet den allerersten Aufguss weg, damit der Tee nicht so bitter schmeckt.

 

Die Stärke des Tees variiert von Region zu Region. Die Fesi mögen ihren Tee lieber ein wenig feiner im Geschmack, sind sie doch auch ansonsten für ihren etwas feinsinnigen Lebensstil bekannt.

 

Der echte Wüstenfuchs hingegen mag den Tee stark und dunkel. Der durchschnittliche Mitteleuropäer kann nur einen Fingerhut davon trinken, sonst erliegt er innerhalb kürzester Zeit einer Herzattacke.

 

Doch trotz allem – dieser Tee versüßt das Leben doch ganz gewaltig. Wer schon einmal den Sternenhimmel an einem knisternden Lagerfeuer den Sternenhimmel betrachtet und sich dabei an einem Glas dieses Wundermittels gelabt hat, weiss, wovon ich rede.

 

Den Thé à la menthe gibt es übrigens nicht nur in Marokko. Er wird im ganzen Maghreb gern getrunken, selbst bis hin nach Mauretanien ist er beliebt.

 

Wohl bekomm's! Bi saha!

 



 

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Kommentare: 11
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